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die wichtigste Zeit ist die Gegenwart/ der wichtigste Mensch ist der , der mir im Augenblick gegenübersteht/ Als dipl. KUNSTtherapeutin/ pädädagogin, Museums- & kt.Heilpädagogin möchte ich durch MALEN, Gestalten & Natur mit viel Vergnügen die Persönlichkeit stärken. Jedem Menschen! Allen Menschen! Ohne Unterschied

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Kennen Sie Mokichi Saito? Nein? Aber er kannte und liebte Donaueschingen

Japanische Namensreihenfolge

Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Saitō der Familienname, Mokichi der Vorname.

 

Kennen Sie Mokichi Saito? Nein? Aber er kannte und liebte Donaueschingen. In Erinnerung an den in der heutigen Partnerstadt Donaueschingens geborenen japanischen Dichter will die Stadt nun einen eigenen Mokichi-Saito-Weg anlegen

Saito besuchte 1924 die Donaustadt.

Seine Erlebnisse auf der Fahrt von München auf die Baar,

sein Aufenthalt im Hotel Schützen, seine Begegnung mit der Donauquelle und seine Gedanken während eines Spazierganges zum Zusammenfluss von Brigach und Breg verarbeitete er in einem Essay, der in diesem Jahr auch auf deutscher Sprache

erschienen ist unter dem Titel: "Wanzentagebuch.

Die kleinen Leiden und Freuden eines japanischen Studenten in Europa zwischen den großen Kriegen".

 

 

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Geboren als dritter Sohn des Bauern Moriya Kumajirō, wurde er zur verwandten Saitō-Familie nach Tokio geschickt um an der Kasei-Mittelschule zu lernen. 1905 heiratete er in diese ein, und begann beeindruckt von Shiki Masaokas Gedichtsammlung Take no Satouta mit dem Schreiben.[1]

Im Folgejahr wurde er ein Schüler von Itō Sachio und später Gründungsmitglied der Literaturzeitschrift Araragi (1908),[2] deren Leitung er später übernahm. Er veröffentlichte insgesamt 17 Gedichtbände, zudem Essays u.a. über japanische Folklore. Sein Gesamtwerk umfasst 56 Bände. Er wurde 1949 mit dem Yomiuri-Literaturpreis und 1952 als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten (Bunka Kōrōsha) ausgezeichnet.

Nach einem Medizinstudium in Tokio studierte Saitō zwischen 1921 und 1924 in Wien und München. Sein Bericht über diese Zeit („Wanzentagebuch“) erschien 2011 in deutscher Übersetzung im Verlag Herder. Nach seiner Rückkehr nach Japan baute er das niedergebrannte Krankenhaus seines Schwiegervaters wieder auf und arbeitete als Psychiater. Als Hausarzt der Familie Akutagawa Ryūnosukes unterstützte er diesen bei seinem Selbstmord.

Saitōs ältester Sohn war der Psychiater und Essayist Saitō Shigeta (1916–2006), sein zweiter Sohn der Psychiater und Dichter Kita Morio (1927–2011). Dessen Tochter Saitō Yuka (* 1962) wurde als Essayistin bekannt.

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